Wir alle kennen diese Phasen: Stress im Job, private Sorgen oder das Gefühl, dass einem alles über den Kopf wächst. Während manche Menschen unter diesem Druck einknicken, scheinen andere wie ein Stehaufmännchen immer wieder auf die Beine zu kommen. Das Geheimnis dahinter? Resilienz.
Aber was genau passiert eigentlich in einem Resilienz-Coaching? Ist das nur „positives Denken“ oder steckt mehr dahinter? Wir bringen Licht ins Dunkel.
Was ist Resilienz überhaupt?
Resilienz wird oft als psychische Widerstandskraft bezeichnet. Man kann es sich wie ein Immunsystem für die Seele vorstellen. Es geht nicht darum, niemals Probleme zu haben, sondern darum, nach Krisen oder stressigen Zeiten wieder ins Gleichgewicht zu finden – und vielleicht sogar gestärkt daraus hervorzugehen.
Was macht man im Resilienz-Coaching?
Im Gegensatz zu einer Therapie, die oft tief in die Vergangenheit schaut, ist Coaching lösungsorientiert und zukunftsgewandt. Ein Resilienz-Coach hilft dir dabei, deine inneren Abwehrkräfte zu aktivieren.
Dabei konzentriert man sich meist auf die sogenannten 7 Säulen der Resilienz:
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Optimismus: Den Glauben bewahren, dass Dinge gut werden können.
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Akzeptanz: Annehmen, was man gerade nicht ändern kann.
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Lösungsorientierung: Den Fokus vom Problem auf die Lösung lenken.
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Die Opferrolle verlassen: Verantwortung für das eigene Handeln übernehmen.
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Verantwortung übernehmen: Erkennen, was man selbst beeinflussen kann.
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Netzwerkorientierung: Unterstützung annehmen und Kontakte pflegen.
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Zukunftsplanung: Aktive Gestaltung des eigenen Weges.
Für wen ist es geeignet?
Resilienz-Coaching ist für jeden sinnvoll, der:
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sich im Alltag oft gestresst oder ausgebrannt fühlt.
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vor großen Veränderungen steht (Jobwechsel, Trennung).
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lernen möchte, gelassener mit Konflikten umzugehen.
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seine Work-Life-Balance nachhaltig verbessern will.
Warum lohnt sich das?
Ein Coaching gibt dir Werkzeuge an die Hand, die sofort wirken. Du lernst zum Beispiel Atemtechniken zur Soforthilfe, reflektierst deine Denkmuster und entwickelst Strategien, um deine eigenen Grenzen besser zu schützen.
Das Ziel: Du wirst nicht unverwundbar, aber du lernst, wie du dein eigenes „Schutzschild“ polierst, damit dich der nächste Sturm nicht so leicht umwirft.
Zwischenfazit
Resilienz-Coaching ist kein Zauberwerk, sondern Training für den Kopf. Es hilft dir, vom Getriebenen zum Gestalter deines Lebens zu werden.
Möchtest du, dass ich diesen Text noch um eine Liste mit konkreten Übungen für den Alltag ergänze oder ihn in einem noch lockereren Ton umschreibe?
Das ist die perfekte Ergänzung zum ersten Beitrag! Während der erste Text das „Was“ erklärt hat, zeigt dieser hier das „Wie“. So nehmen wir potenziellen Klienten die Schwellenangst vor dem Unbekannten.
Blick hinter die Kulissen: Wie läuft ein Resilienz-Coaching eigentlich ab?
Viele Menschen können sich unter dem Begriff „Resilienz“ mittlerweile etwas vorstellen. Doch wenn es um das Coaching geht, herrscht oft Unsicherheit: Muss ich da auf einer Couch liegen? Werde ich ausgefragt? Was passiert da genau?
Keine Sorge, ein Resilienz-Coaching ist ein strukturierter, partnerschaftlicher Prozess auf Augenhöhe. Hier ist der typische Fahrplan für deine Reise zu mehr innerer Stärke:
1. Das Kennenlernen (Der Chemie-Check)
Bevor die eigentliche Arbeit beginnt, gibt es meist ein unverbindliches Erstgespräch. Hier geht es vor allem um eine Frage: Passt die Chemie? Coaching ist Vertrauenssache. Du schilderst kurz deine Situation, und der Coach erklärt seine Arbeitsweise.
2. Die Auftragsklärung: Wo drückt der Schuh?
In der ersten richtigen Sitzung definieren wir das Ziel. Resilienz ist ein weites Feld. Möchtest du:
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Gelassener auf Kritik reagieren?
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Dich nach Feierabend besser abgrenzen können?
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Einen schweren Schicksalsschlag verarbeiten?
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Präventiv etwas gegen drohendes Burnout tun?
3. Die Bestandsaufnahme: Dein Ist-Zustand
Hier schauen wir uns deine aktuellen Stressfaktoren an, aber auch deine Ressourcen. Was gibt dir Kraft? Was hat dir in der Vergangenheit geholfen? Wir analysieren deine persönlichen „Antreiber“ (z. B. „Ich muss es allen recht machen“), die oft unbewusst Stress erzeugen.
4. Die Toolbox: Methoden und Übungen
Jetzt wird es praktisch. Ein Resilienz-Coaching besteht nicht nur aus Reden. Du bekommst konkrete Werkzeuge an die Hand:
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Reflexionsübungen: Deine Sichtweise auf Probleme verändern (Reframing).
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Achtsamkeitstraining: Den Fokus ins Hier und Jetzt holen.
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Emotionsregulation: Wie fange ich mich ab, wenn die Wut oder Angst hochkocht?
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Körperarbeit: Kurze Atem- oder Entspannungstechniken für den Schreibtisch.
5. Transfer in den Alltag (Hausaufgaben)
Ein Coaching findet nicht im Vakuum statt. Die wirkliche Veränderung passiert zwischen den Sitzungen. Du probierst neue Verhaltensweisen aus und beobachtest: Was hat funktioniert? Wo bin ich in alte Muster zurückgefallen? In der nächsten Sitzung besprechen wir diese Erfahrungen.
6. Abschluss und Evaluation
Wenn du das Gefühl hast, stabil genug zu sein und deine Ziele erreicht zu haben, wird das Coaching beendet. Wir werfen einen Blick zurück auf deine Fortschritte und stellen sicher, dass du deinen „Werkzeugkoffer“ auch in Zukunft eigenständig nutzen kannst.
Zwischenfazit: Hilfe zur Selbsthilfe
Ein Resilienz-Coach ist kein Wunderheiler, der deine Probleme wegzaubert. Er ist eher wie ein Bergführer: Er kennt den Weg und hat die Ausrüstung dabei, aber wandern musst du selbst. Das Ziel ist immer die „Hilfe zur Selbsthilfe“, damit du beim nächsten Sturm dein eigener Fels in der Brandung bist.
Soll ich für einen Post auf Social Media (z. B. LinkedIn oder Instagram) noch eine kurze, knackige Zusammenfassung dieses Ablaufs erstellen?
Das ist der perfekte dritte Teil für deine Serie! Nachdem wir geklärt haben, was es ist und wie es abläuft, schauen wir uns nun die konkreten „Learning-Effekte“ an. Das ist besonders für Leser spannend, die nach dem konkreten Nutzen (dem „What’s in it for me?“) suchen.
Toolbox für die Seele: Was lernt man eigentlich im Resilienz-Coaching?
„Ich will belastbarer werden.“ Das ist ein häufiger Wunsch. Doch Belastbarkeit fällt nicht vom Himmel – sie ist das Ergebnis von Fähigkeiten, die man trainieren kann. Im Resilienz-Coaching geht es nicht darum, härter zu sich selbst zu sein, sondern klüger mit der eigenen Energie umzugehen.
Hier sind die fünf wichtigsten Kernkompetenzen, die du in einem Coaching lernst:
1. Die Kunst des „Reframing“ (Umdeuten)
Wir leiden oft nicht unter der Situation selbst, sondern unter der Bewertung, die wir ihr geben. Im Coaching lernst du, die Perspektive zu wechseln.
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Statt: „Das ist eine Katastrophe, die alles ruiniert.“
- Lernen: „Das ist eine enorme Herausforderung, aber welche Teillösung ist jetzt möglich?“Du lernst, Krisen als vorübergehende Ereignisse zu sehen und nicht als dauerhaften Zustand.
2. Die eigenen „Antreiber“ entlarven
Jeder von uns hat innere Stimmen, die uns stressen: „Sei perfekt!“, „Beeil dich!“, „Mach es allen recht!“
Im Coaching lernst du, diese unbewussten Muster zu erkennen. Du erfährst, wie du diese Antreiber in gesunde Erlaubnisse umwandelst (z. B. „Ich darf Fehler machen und daraus lernen“), was sofort den inneren Druck senkt.
3. Emotionale Selbststeuerung
Was tust du, wenn die Angst hochsteigt oder der Ärger dich überrollt? Im Coaching lernst du Techniken, um nicht von deinen Gefühlen überflutet zu werden.
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Stopp-Techniken: Wie du Gedankenspiralen unterbrichst.
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Emotionsregulation: Wie du dich in stressigen Momenten innerhalb weniger Minuten selbst beruhigst.
4. Radikale Akzeptanz vs. blinder Aktionismus
Ein großer Teil von Stress entsteht, weil wir gegen Dinge ankämpfen, die wir nicht ändern können (Wetter, Stau, das Verhalten anderer).
Du lernst zu unterscheiden: Was liegt in meinem Einflussbereich und was nicht? Diese Klarheit spart enorm viel Energie, da du deine Kraft nur noch dort einsetzt, wo sie wirklich etwas bewirkt.
5. Ressourcen-Management
Viele Menschen wissen genau, was sie stresst, aber nicht, was sie stärkt. Im Coaching erstellst du eine „Landkarte deiner Kraftquellen“.
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Du lernst, deine persönlichen Kraftspender (Hobbys, Menschen, Orte) bewusst in den Alltag einzubauen.
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Du lernst, Nein zu sagen und gesunde Grenzen zu setzen, um deine Batterie gar nicht erst leerlaufen zu lassen.
Dein Zwischenfazit: Vom Reagieren zum Agieren
Das Wichtigste, was du im Resilienz-Coaching lernst, ist die Erkenntnis: Ich bin kein Opfer der Umstände. Du entwickelst ein tiefes Vertrauen in deine eigene Selbstwirksamkeit. Du lernst, dass du die Werkzeuge besitzt, um auch durch stürmische Zeiten sicher zu manövrieren.
Soll ich diese drei Beiträge zu einem großen „Ultimate Guide zur Resilienz“ zusammenfügen oder möchtest du noch einen speziellen Fokus (z. B. Resilienz für Führungskräfte oder Eltern) ergänzen?
Sehr gerne! Der vierte Teil deiner Blog-Serie ist besonders wichtig, denn bei dem Thema „Investition in sich selbst“ wünschen sich die meisten Leser Klarheit und Transparenz.
Investition in dich selbst: Was kostet ein Resilienz-Coaching?
Wenn es um die eigene mentale Gesundheit geht, stellt sich schnell die Frage: „Was muss ich dafür eigentlich investieren?“ Die Antwort ist – wie so oft – abhängig von deinen Zielen, dem Umfang und der Erfahrung des Coaches.
Damit du besser planen kannst, haben wir hier die gängigen Preismodelle und Möglichkeiten zur Kostenbeteiligung zusammengefasst.
1. Stundensätze: Was kostet eine Einzelsitzung?
Die Preise für eine Coaching-Stunde (meist 60 bis 90 Minuten) variieren in Deutschland je nach Region und Spezialisierung des Coaches:
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Privatpersonen: Hier liegen die Sätze meist zwischen 120 € und 200 € pro Stunde. Manche Coaches bieten für Geringverdiener oder Studierende auch reduzierte Tarife an.
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Business-Coaching: Wenn das Coaching über den Arbeitgeber läuft oder du eine Führungskraft bist, liegen die Sätze oft höher, meist zwischen 200 € und 400 € pro Stunde.
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Erstgespräch: Viele Coaches bieten ein kurzes Kennenlerngespräch (ca. 15–30 Min.) kostenlos oder zu einem stark reduzierten Preis an.
2. Coaching-Pakete: Der „Rundumsorglos“-Ansatz
Da Resilienz nicht in einer Stunde „gelernt“ wird, bieten viele Coaches Pakete an. Diese sind oft günstiger als Einzelstunden.
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Kompakt-Paket (ca. 5 Sitzungen): Ideal, um ein konkretes Thema (z. B. Stress am Arbeitsplatz) anzugehen. Kosten: ca. 600 € bis 900 €.
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Intensiv-Begleitung (10 Sitzungen oder mehr): Für eine nachhaltige Veränderung tiefer liegender Verhaltensmuster. Kosten: ca. 1.200 € bis 2.000 €.
3. Gibt es Zuschüsse? (Krankenkasse & Co.)
Hier gibt es eine gute Nachricht: Du musst die Kosten nicht immer komplett allein tragen!
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Präventionskurse (§ 20 SGB V): Viele Resilienz-Trainings sind von der Zentralen Prüfstelle Prävention (ZPP) zertifiziert. Gesetzliche Krankenkassen erstatten hier oft 75 € bis 150 € der Kursgebühr oder übernehmen diese sogar komplett.
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Steuerliche Absetzbarkeit: Wenn das Coaching dazu dient, deine berufliche Leistungsfähigkeit zu erhalten oder zu verbessern, kannst du die Kosten in der Regel als Werbungskosten in deiner Steuererklärung geltend machen.
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AVGS-Gutschein: Bist du aktuell arbeitssuchend? Dann kann das Coaching unter bestimmten Voraussetzungen zu 100 % über einen Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein (AVGS) der Agentur für Arbeit finanziert werden.
4. Die „ROI“ – Warum sich die Investition lohnt
Betrachte das Coaching nicht als Ausgabe, sondern als Investition. Wenn du lernst, rechtzeitig die Notbremse zu ziehen, vermeidest du teure Folgen wie einen Burnout, lange Krankheitsausfälle oder den Verlust an Lebensqualität.
Tipp: Frag bei deinem Arbeitgeber nach! Viele Unternehmen haben ein Budget für die Personalentwicklung oder Gesundheitsförderung und übernehmen die Kosten für ein Resilienz-Coaching gerne, da sie von gesunden und belastbaren Mitarbeitern profitieren.
Zwischenfazit
Ein professionelles Resilienz-Coaching hat seinen Preis, aber die Werkzeuge, die du dort lernst, behältst du ein Leben lang. Es ist der sicherste Weg, um vom „Überlebensmodus“ wieder in den „Gestaltungsmodus“ zu kommen.
