Elben faszinieren Menschen seit Jahrhunderten. Sie tauchen in Mythen, Märchen, Fantasy-Literatur und modernen Filmen auf und gelten als geheimnisvolle Wesen zwischen Mensch und Natur. Doch wer oder was sind Elben eigentlich? Die Antwort hängt stark davon ab, ob man einen mythologischen, literarischen oder spirituellen Blickwinkel einnimmt.
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Elben in Mythologie und Volksglauben
Der Begriff „Elben“ (altnordisch álfar, altenglisch ælf) stammt aus der germanischen und nordischen Mythologie. Dort galten Elben als übernatürliche Wesen, die eng mit Naturkräften, Fruchtbarkeit und dem Unsichtbaren verbunden waren.
Man unterschied häufig zwischen:
- Lichtelben (Ljósálfar): wohlwollende, lichtvolle Wesen, oft mit Schönheit, Weisheit und Heilkräften verbunden
- Dunkelelben (Dökkálfar oder Svartálfar): geheimnisvoller, erdverbundener, manchmal mit unterirdischen Reichen assoziiert
Elben lebten der Vorstellung nach in Wäldern, Hügeln, Quellen oder verborgenen Reichen und konnten sowohl hilfreich als auch gefährlich sein – je nachdem, wie Menschen ihnen begegneten.
Elben in Märchen und Folklore
In europäischen Volksmärchen wurden Elben oft mit Feen, Naturgeistern oder Waldwesen gleichgesetzt. Sie galten als:
- besonders schön oder fremdartig
- langlebig oder nahezu unsterblich
- sensibel gegenüber Respektlosigkeit gegenüber der Natur
In vielen Geschichten belohnen Elben achtsames Verhalten und bestrafen Hochmut oder Zerstörung der natürlichen Ordnung.
Elben in der modernen Fantasy
Das heutige Bild von Elben ist stark durch J. R. R. Tolkien geprägt. In Werken wie Der Herr der Ringe oder Der Hobbit sind Elben:
- humanoide, edle Wesen
- hochentwickelt in Kunst, Musik und Magie
- langlebig oder unsterblich
- tief mit der Natur verbunden
Diese Darstellung hat das moderne Fantasy-Genre maßgeblich beeinflusst – von Literatur über Rollenspiele bis hin zu Filmen und Serien.
Spirituelle und esoterische Deutungen
In spirituellen und esoterischen Strömungen werden Elben teils als feinstoffliche Naturwesen verstanden. Anhänger solcher Weltbilder beschreiben sie als:
- Bewusstseinsformen oder Energiewesen
- Hüter der Natur und bestimmter Landschaften
- Vermittler zwischen Mensch und Natur
Ob man diese Sichtweise symbolisch oder wörtlich versteht, bleibt eine Frage der persönlichen Überzeugung.
Symbolische Bedeutung
Unabhängig vom Glauben an ihre tatsächliche Existenz stehen Elben symbolisch oft für:
- Harmonie mit der Natur
- Weisheit und innere Klarheit
- Schönheit jenseits des Materiellen
- das „Andere“, das sich der rationalen Kontrolle entzieht
In diesem Sinne sind Elben weniger konkrete Wesen als vielmehr Sinnbilder für ein verlorenes Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur.
Fazit
Elben sind keine eindeutig definierte Wesenheit, sondern ein vielschichtiges Konzept. Je nach Kontext erscheinen sie als mythologische Naturgeister, literarische Fantasiewesen, spirituelle Symbole oder kulturelle Archetypen.
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Gerade diese Offenheit macht ihren Reiz aus – sie laden dazu ein, über unsere Beziehung zur Natur, zum Unsichtbaren und zu unserer eigenen Vorstellungskraft nachzudenken.
