Deutschland bietet mehr als 22.000 Studiengänge – doch Studierende konzentrieren sich auf vergleichsweise wenige große Fächer, die besonders gefragt sind. Die Beliebtheit lässt sich gut über die Anzahl der eingeschriebenen Studierenden messen. (HeyStudium)
Top-Studiengänge nach Studierendenzahlen (WS 2024/25)
Nach aktuellen Daten sind die beliebtesten Studiengänge in Deutschland – gemessen an der Zahl der Immatrikulationen – wie folgt:
- Betriebswirtschaftslehre (BWL) – ~230.000 Studierende
- Informatik – ~152.000
- Medizin (Allgemeinmedizin) – ~118.000
- Psychologie – ~116.000
- Rechtswissenschaft – ~115.000
- Wirtschaftswissenschaften – ~88.000
- Soziale Arbeit – ~85.000
- Maschinenbau – ~79.000
- Wirtschaftsinformatik – ~69.000
- Germanistik / Deutsch – ~62.000
Diese Top-10 stammen aus den neuesten Erhebungen zum Wintersemester 2024/25 und zeigen, welche Fächer die meisten Studierenden anziehen. (HeyStudium)
Ein paar wichtige Trends
BWL bleibt klarer Spitzenreiter.
Betriebswirtschaftslehre ist mit Abstand das meistgewählte Fach – sowohl bei Männern als auch bei Frauen. (Statista)
Technische und wirtschaftliche Studiengänge sind stark vertreten.
Mit Informatik, Wirtschaftsinformatik, Maschinenbau oder Wirtschaftswissenschaften dominieren wirtschafts- und ingenieurwissenschaftliche Fächer die Nachfrage. (HeyStudium)
Medizin und Psychologie zählen zu den klassischen „Traumfächern“.
Trotz Zulassungsbeschränkungen sind Medizin und Psychologie weiterhin sehr gefragt. (HeyStudium)
Es ist wichtig zu wissen: Diese Zahlen spiegeln die Zahl der aktuell eingeschriebenen Studierenden wider – sie zeigen nicht unbedingt das konkrete Studieninteresse vor der jeweiligen Studienwahl (z. B. Suchanfragen oder Wunschfächer vor der Immatrikulation). (Business Insider)
Unterschiede zwischen Studierendengruppen
- Frauen und Männer wählen unterschiedlich häufig bestimmte Fächer:
Frauen sind nach BWL besonders stark vertreten in Psychologie, Medizin oder Sozialer Arbeit, während Männer stärker in Informatik, Maschinenbau oder Elektrotechnik vertreten sind. (Statista)
Warum diese Statistik wichtig ist
Die Beliebtheitsstatistiken geben Aufschluss darüber, welche Studienrichtungen Studierende aktuell bevorzugen – und sie spiegeln gesellschaftliche, wirtschaftliche und technologische Trends wider:
- Arbeitsmarktorientierung: Fächer mit guten Berufsaussichten wie Informatik oder BWL sind besonders stark nachgefragt.
- Gesellschaftliche Bedürfnisse: Medizin, Psychologie oder Soziale Arbeit gehören zu den gefragten Studienrichtungen durch steigenden Bedarf an Fachkräften.
- Technologischer Wandel: Digitalisierung und IT-Kompetenzen schaffen Nachfrage nach entsprechenden Studiengängen. (HeyStudium)
Fazit
In Deutschland bestimmen einige wenige Studiengänge – allen voran BWL und Informatik – den Großteil der Studierendenzahlen. Diese Präferenzen lassen erkennen, welche Fächer besonders attraktiv sind und wo Studierende (und potenziell später auch Arbeitgeber) Trends sehen. (HeyStudium)
